AWARENESS ≠ HANDLUNGSKOMPETENZ
Wie viel Mental Health Kompetenz ist in eurem Team?
Wer wüsste konkret, was zu tun ist, wenn es jemandem aus dem Team psychisch nicht gut geht?
Blindspots sichtbar machen: Erkennt, wo psychische Belastung bei euch wahrscheinlich zu spät auffällt.
Kompetenz-Verteilung prüfen: Seht, in welchen Teams sichere und erreichbare Ansprechpersonen fehlen.
Verantwortung besser verteilen: Erkennt, wo Wissen und Verantwortung zu stark an HR, Führung oder einzelnen Personen hängen.
Die richtigen Personen identifizieren: Findet die 3–4 Personen, die Mental-Health-Kompetenz gezielt aufbauen sollten – und wo ihr jetzt konkret ansetzen könnt.

PSYCHOLOGIE × WIRTSCHAFT × BILDUNG
Mental Health ist längst Thema. Nur was man konkret tun soll, hat uns kaum jemand beigebracht.
Mental Health steht heute in ziemlich vielen Culture Decks. Gut so. Nur beantwortet Awareness noch nicht die Frage, was am Montagmorgen eigentlich passiert, wenn es jemandem sichtbar nicht gut geht. Wer merkt es? Wer spricht es an? Wer weiß weiter? Und hängt das gerade alles an HR oder zufällig an der empathischsten Person im Team?
Genau aus dieser Frage ist die Mental Health Action Map entstanden: psychologisches Wissen + Prozessdenken, einmal auf eure tatsächliche Unternehmensrealität angewendet. Wo trägt eure Kultur schon? Wo fehlt Handlungskompetenz? Und wo braucht es bessere Strukturen statt noch eines guten Vorsatzes?
Ich glaube, ein Stück psychologisches Wissen gehört heute zur Mündigkeit im Arbeitsleben. Nicht, damit plötzlich alle therapieren. Sondern damit mehr Menschen verstehen, erkennen, ansprechen und sinnvoll weiterhelfen können.
Denn am Ende geht es für mich um etwas ziemlich Einfaches:
Wenn psychische Gesundheit Teil unserer Kultur sein soll, sollten mehr Menschen wissen, was sie tun können.

Lara Hemgesberg, Psychologin, Systemische Coachin






